Dienstag, 6. März 2012

Selbst Gegrillt: Einrichten eines Proxy Servers

In kleinen Unternehmen oder aber auch zuhause, in einer WG oder sonst Wo, kann es manchmal von Vorteil sein, wenn man gewisse Webseiten Sperrt. Oder aber auch ein Elternteil möchte einige Inhalte aus dem Internet sperren, damit die Kinder keine Jugendgefährdenten Sachen sich ansehen.

Hierfür gibt es eine ganz einfache Methode -Squid, ich verwendet in diesem Tutorial Ubuntu 11.10.

Squid ist ein Programmtool von Linux um Netzwerke zu überwachen und zu verwalten. Es handelt sich dabei um einen http/FTP Proxy Dienst. Mit Hilfe von Masquerading lässt sich die Sicherheit des Netzwerkes erhöhen bzw. durch die Sicherung der Internetzugriffe in einem Cache.
Um Squid zu installieren verwendet man apt-get install squid3, anschließend werden die Pakete geladen und installiert.


Squid lässt sich nun als Dienst mit Init.d starten und verwalten (Bsp. sudo/etc/init.d/squid status).

Konfiguration von Squid

Um Squid Konfigurieren zu können muss die Datei squid.conf bearbeitet werden. Jene Datei lässt sich mit sudo nano /etc/squid/squid.conf/ editieren.


Der Eintrag unter Netzwerk Port ist Standardmäßig gesetzt.
#  TAG: http_port
http_port 3128

Möchte man hingegen auf eine interne Schnittstelle verweisen nutz man folgendes.
http_port 192.168.61.219:3128

Squid benötig außerdem einen Zwischenspeicher, dieser kann unter 
TAG: maximum_object_size geändert“ werden. Als Standard gilt 20480 KB Speicher. 
Die maximale Cache Größe legt man mit „#  TAG: maximum_object_size_in_memory  
 (bytes)“ fest, 
bei einem reinen http Proxy kann man bis zu 20% ohne Bedenken vergeben. 
Den Speicher Ort des Caches kann man ebenfalls in der Conf festlegen, 
hier ist bereits dieser Eintrag vorgenommen worden „#  TAG: cache_dir
cache_dir ufs /var/spool/squid 2000 16 256”.

Zugriffslisten und Regeln (ACL)

Aus Sicherheitsgründen ist unter Squid als Standard gesetzt worden, 
dass in der Grundkonfiguration keiner mit dem Proxy ins Internet gehen kann. 
Dies kann mit den ACL verändert werden.
 
Ein Bespiel hierfür ist folgender:
 
ACL FreigebenA src 192.168.61.0/255.255.255.0
http Access allow FreigebenA
 
Möchte man hingegen nur, dass ein Teilbereich aus einem Netz diese Berechtigung hat, 
gibt man folgendes an.
 
ACL FreigebenB src 192.168.61.1–192.168.61.50
http Access allow FreigebenB
 
Sollten bestimmte Clients nur die jeweilige Berechtigung haben, nutzt man folgendes.
 
ACL FreigebenC src 192.168.61.2
http Access allow FreigebenC
 
Um für Squid einen Hostnamen festzulegen, verändert man die Zeile 
#  TAG: visible_hostname visible_hostname meinproxy“.
 

Webseiten Sperren

Es ist logisch das in einem Webproxy dafür gesorgt wird, das bestimmte Namenskontexte gesperrt werden (Bsp. XXX, Rapidshare etc.), damit für eine saubere Internetnutzung gesorgt ist. Dies realisiert man folgendermaßen.  
  
mkdir /etc/squid
touch /etc/squid/gesperrt
chmod 644 /etc/squid/gesperrt  

Dort können nun die Webseiten bzw. Namen eingetragen werden, die per Internetzugriff nicht aufgerufen werden sollen. Anschließend muss nur noch in der squid.conf „acl gesperrt url_regex -i "/etc/squid/gesperrt"“ eingetragen werden.  

Dies könnte dann so aussehen: 


acl all src 0.0.0.0/0.0.0.0
acl manager proto cache_object
acl localhost src 127.0.0.1/255.255.255.255
acl SSL_ports port 443 563
acl Safe_ports port 80 21 443 563 70 210 1025 - 65535
acl CONNECT method CONNECT

acl gesperrt url_regex -i "/etc/squid/gesperrt" Gewohnter Weise muss anschließend Squid nur noch neugestartet werden, nun kann man nachdem wir den Eintrag im Browser oder in den Netzwerkeinstellungen vorgenommen haben, testen ob der Proxy funktioniert.  

Anmerkung: Es sollten nur Root auf den Ordner „gesperrt“ zugriff haben. Wichtig ist außerdem das bei „http access deny/allow“ die Reinfolge eingehalten wird.

 

Nach einigen Augenblicken der Konfiguration über das Terminal, kann auch schon der Proxy Server in Betrieb genommen werden.

Ich hoffe es hat ein wenig geholfen ;).

Gruß
René
 


Dienstag, 28. Februar 2012

Selbst Gegrillt: Samba (Ubuntu 11.10)

Konfiguration und Installation von Samba 

Ein Samba Server ist immer dann von Nutzen, wenn man für eine Firma eine Ordnerstruktur für die Mitarbeiter auf einem Server anlegt. Oft hat dies den Vorteil der Datensicherung und des Allgemeinen Austausches.

Damit Benutzer auf eine Freigabe zugreifen können müssen sie in Samba erst aktiviert werden.

sudo smbpasswd -a „Benutzername“ – Aktiviert einen Nutzer für Samba

sudo smbpasswd -x „Benutzername“ – Entfernt einen Nutzer aus der Datenbank vom Samba

sudo smbpasswd -d „Benutzername“ – Deaktiviert den Nutzer

sudo smbpasswd -e „Benutzername“ – Aktiviert einen Deaktivierten Nutzer

Einrichten einer Freigabe 
Um eine Freigabe einrichten zu können muss vorher logischerweise Bereits ein Ordner existieren. Diesen Ordner kann man mit mkdir anlegen.
Mkdir /Freigabe
Hat man diesen Ordner erstellt kann man direkt im Terminal, diese Freigeben. Hierfür nutzt man folgende Befehle.
Gast Zugriffe erlauben

net usershare add Freigabe /freigabe "Kommentar" Everyone:r guest_ok=y
Lese und Schreibzugriff für „Benutzer“
net usershare add Freigabe /freigabe "Kommentar" user:f
Zugriff für jeden außer „Benutzer X“:
net usershare add Freigabe freigabe "Kommentar" Everyone:r,userX:d
Anmerkung: Das „f“ steht hierbei für "Full Access", „r“ für "read-only" und „d“ für deny.

Bearbeiten der smb.conf
Samba hat eine grundlegende Konfiguration in der smb.conf bereits vorgenommen (Bsp. Druckerfreigabe etc.), diese lässt sich jedoch weites geht anpassen und verändern.
Wir wollen die bereits erstellten Ordner „Freigabe“ für das Netzwerk konfigurieren. Hierfür muss mit
Nano /etc/samba/smb.conf
Die Conf geöffnet werden, um sie anschließend zu bearbeiten. Am Ende der Datei wird ein neuer Eintrag hinzugefügt. Dieser Eintrag beeinflusst das Verhalten des Ordners im Netzwerk und wie die jeweiligen Nutzer drauf zugreifen können.
Für eine Allgemeine Freigabe verwendet man folgende Zeilen.
[Freigabe]
Path = /freigabe
Puplic = yes
Writeable = yes

Möchte man hingegen für angemeldete Benutzer die Freigabe freischalten, aber ihnen nur lesen gestatten nutz man folgendes.
[Freigabe]

Path = /freigabe
Available = yes
Guest ok = no
Browseable = yes
Writeable = no

Anmerkung: Es empfiehlt sich das bei Freigaben, keine deutschsprachigen Umlaute zu verwenden.

Benutzerauthentifizierung unter Samba

Für die Freigaben unter Samba, kann man unterschiedliche Berechtigungen für die Zugriffe einrichten. Dieser Zugriff wird wie folgt verwaltet.

Security = user
Encrypt passwords = true
Invalid users = root

User” steht für die Standarteinstellung, dass nur Benutzer darauf Zugriff haben, die auch als Benutzer auf dem Samba Server registriert sind. Andere Werte wie „Share“ oder „Domain“ geben an das zum einen ein Passwort vom Client selbst abgefragt wird und zum anderen eine Authentifizierung über den Domaincontroller.

Encrypt password“ ist Standartmäßig auf True gesetzt, nur bei Windows 95 (und Abwärts) muss dieser Parameter auf false gesetzt werden.

Anmerkung: Damit sich ein Benutzer anmelden kann, muss er in der smbpasswd enthalten sein.

Gruß
René

Mittwoch, 22. Februar 2012

Die beste Musik zum Lernen!


Jeder kennt das Gefühl der Panik oder des Stresses. Eine Klausur steht an und die Nerven liegen blank, die Verweiflung klopft an die Tür und ein Berg von Lernunterlagen droht in Form einer Lawine auf einem herab zu fallen. 

Genau in solchen Momenten bediene ich mich einer Erfindung der Menschen, die zurecht neben dem Wasserkocher, zur wichtigsten der Welt gehört - die Musik.

Mit ihr lässt sich die Motivationskurve drastisch anheben, die Stimmung auflockern und die nötige  Begeisterung finden die man "vielleicht" braucht um das Lernen zu meistern.

In folge dessen kam mir die Idee einige Stücke mit euch zu teilen, die bei mir rauf und runter laufen. Es ist aber zu erwähnen das dies hier nur ein Beispiel ist. Jeder sollte sich seine eigene individuelle Tracklist erstellen.

Nadann habt Freude :)


Gruß
René

PS: Natürlich höre ich noch mehr ;)

Quelle:


http://www.galeria-kaufhof.de/fsi/server?type=image&source=celumExport/Produktbilder/1660/16601011/16601011_999_99999_bild_001.jpg&width=374&height=390&profile=jpeg&quality=80